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KGS: Augenschutz beim Radsport

Sportbrille Evil Eye
Bild: evil eye/Max Draeger

Die Sportbrille bleibt oft auf der Strecke

Die Begeisterung für den Radsport hat in den letzten Jahren beständig zugenommen. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) mahnt an, dass dabei die Augen oft ungeschützt bleiben. Neun von zehn Augenverletzungen beim Sport ließen sich Studien zufolge durch Schutzmaßnahmen, wie mit einer speziellen Sportbrille, einfach vermeiden.

Für viele Radsportler seien Sonnenbrillen die erste Alternative. Sie schützen zwar, sitzen aber für sportliche Ansprüche oft nicht gut genug. Bei großen Fassungen kann es zu unangenehmen Windverwirbelungen kommen. Außerdem seien die Gläser meist viel zu dunkel. Gerade im Schatten oder bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen im Wald kann das eher störend sein. Viele Sportler setzen auch auf ihre Korrektionsbrille, was aber ebenfalls Risiken berge: Grelles Licht trifft ungefiltert auf die Augen. Glas und Metallteile erhöhen die Verletzungsgefahr bei Stürzen.

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Sportbrillen die beste Wahl beim Radsport

Nach Ansicht des KGS sehen Sportbrillen nicht nur gut aus, sondern erhöhen die Sicherheit und bieten viele Vorteile für ein entspanntes Fahrerlebnis. Dafür sollten sie gänzlich aus bruchsicherem Kunststoff bestehen, möglichst rutschfest und so bequem sitzen, dass sie auch unter dem Helm nicht stören. Große Spezialgläser würden für die richtige Luftzirkulation sorgen sowie ein breites Sichtfeld und maximalen Schutz bieten. Ein weiterer Vorteil sei, dass sie auch mit Korrektionsgläsern erhältlich sind.

Wer im Bereich Sportbrillen für den Radsport noch Inspiration braucht, findet diese hier im großen FOCUS-Radsportbrillen-Praxistest in der Ausgabe 5_2023.

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