Anzeige
Menicon (Banner)
| |

Fielmann: Übernahme von US-Augenoptiker SVS Vision abgeschlossen

Filiale des US-Augenoptikers SVS Vision, der jetzt zu Fielmann gehört
Die endgültige Übernahme und Integration des US-Augenoptikers SVS Vision wirkt sich unmittelbar auf die Jahresprognose aus. Bild: Fielmann

Jahresprognose erhöht

Die Fielmann-Gruppe hat ihren Finanzausblick für das Gesamtjahr nach dem endgültig vollzogenen Abschluss der Übernahme von SVS Vision angehoben. Der Optiker bereitet sich nun darauf vor, das Unternehmen gemeinsam mit der zuvor erworbenen E-Commerce-Plattform Befitting zu integrieren und sein Omnichannel-Geschäftsmodell in den USA einzuführen.

Schon bei der Verkündung der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr war klar, dass sich nach dem Abschluss der Transaktion des US-amerikanischen Augenoptik-Unternehmens SVS Vision die Jahresprognose ändern würde. Das zum 31. August erfolgte Closing impliziere nun vier Geschäftsmonate im laufenden Jahr, denen Akquisitionskosten von mehreren Millionen Euro gegenüberstünden, so Fielmann. Der Beitrag des US-Geschäfts zum Gruppen-EBITDA im Jahr 2023 werde „vernachlässigbar sein, sich aber im Jahr 2024 deutlich verbessern“.

Knapp 700 neue Mitarbeiter

Marc Fielmann, Vorstandsvorsitzender der Fielmann-Gruppe: „Das Ziel von Fielmann ist es, allen Menschen zu helfen, die Schönheit der Welt zu hören und zu sehen. Mit der Übernahme von SVS Vision und Befitting freuen wir uns, 676 neue Kolleginnen und Kollegen in unserem Familienunternehmen zu begrüßen. Gemeinsam definieren wir neu, was Kunden im weltgrößten augenoptischen Markt erwarten dürfen.“

Anzeige
Essilor (Banner)
Lukas Rücker, CEO von Fielmann USA und Marc Fielmann, Vorstandsvorsitzender der Fielmann-Gruppe
Lukas Rücker, CEO von Fielmann USA, und Marc Fielmann. Bilder: Fielmann

Lukas Rücker, CEO von Fielmann USA, Inc.: „In ihrer 50-jährigen Geschichte hat die Fielmann-Gruppe den augenoptischen Markt in Europa mit ihrer einzigartigen Kundenorientierung geprägt. Jetzt nach dem Closing können wir SVS Vision, das für seinen freundlichen Service, großartige Mitarbeiter und langjährige Branchenerfahrung bekannt ist, mit der digitalen Plattform und der herausragenden Technologie-Expertise von Befitting zusammenbringen. Gemeinsam werden wir die Augenoptik in den USA zum Vorteil der Kunden gestalten.“

Neue Prognose für das Geschäftsjahr 2023

In Anbetracht der positiven Entwicklung in den europäischen Bestandsmärkten und des Beitrags der neuen Akquisitionen in den Vereinigten Staaten hebt das Unternehmen die Prognose für das Jahr 2023 an und erwartet nun einen Außenumsatz (inkl. MwSt. und Bestandsveränderungen) von rund 2,3 Milliarden €, ein Plus von 13% gegenüber dem Vorjahr (bisher: „7 bis 10% gegenüber dem Vorjahr“).

Der Konzernumsatz soll im gleichen Maße auf etwa 2,0 Milliarden € steigen. Mit rund 400 Millionen € erwarte man ein überproportionales Wachstum des EBITDA (+18 % gegenüber dem Vorjahr; bisher „9 bis 21% gegenüber dem Vorjahr“). Das Vorsteuerergebnis (EBT) werde auf über 190 Millionen € ansteigen, was ebenfalls einem Wachstum von +18 % entspricht, hieß es aus Hamburg.

Anzeige
Menicon (Banner)

Ähnliche Beiträge

  • Tom Davies: Brillen zum Kino-Spektakel „Wonka“

    Der britische Brillendesigner Tom Davies hat sich einmal mehr mit dem amerikanischen Filmstudio Warner Bros. Pictures zusammengetan – diesmal, um Brillenfassungen für den kommenden Fantasy-Kinofilm „Wonka“ zu entwerfen.

  • Zeiss: Unterstützung für Betroffene des Hochwassers

    Die jüngsten Hochwasserereignisse haben in den Regionen Süddeutschlands erhebliche Schäden verursacht und viele Menschen vor große Herausforderungen gestellt. Zur Beseitigung der Hochwasserschäden leistet Zeiss nun auch einen Beitrag.

  • De Rigo: Neue Hausmarke

    De Rigo Vision gibt das Entstehen seiner vierten und neuen House Brand Yalea bekannt. Yaela Markenbotschafterinnen sind Bianca Balti und Cindy Crawford.

  • Mister Spex: Digitaler Umbau im Filialnetz

    Mister Spex modernisiert seine IT-Struktur und führt Webshop und Stores erstmals auf einer Plattform zusammen. Zentrale Kundendaten, neue KI‑Funktionen und weitere Systemerneuerungen sollen künftig Abläufe vereinheitlichen und den Omnichannel‑Ansatz ausbauen.