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CBM: Bundesverdienstkreuz für Aufsichtsratsvorsitzenden Claus Duncker

Claus Duncker, der Aufsichtsratsvorsitzende der Christoffel-Blindenmission (CBM)
Claus Duncker erhielt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Bild: CBM

Engagement für Inklusion und Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen

Claus Duncker, der Aufsichtsratsvorsitzende der Christoffel-Blindenmission (CBM), ist mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte ihn im hessischen Stadtallendorf mit der höchsten Anerkennung für Verdienste um das Gemeinwohl. Insgesamt zehn Frauen und Männer aus Hessen erhielten am 20. März den Orden.

Claus Duncker hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, dass blinde und sehbehinderte Menschen die Herausforderungen in der Schul- und Arbeitswelt meistern: „Als Lehrer und bis 2022 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista) hat er sich so tatkräftig wie kreativ dafür engagiert, dass gesellschaftliche Teilhabe für alle keine Utopie ist“, heißt es in der Würdigung des Bundespräsidialamts. 15 Jahre lang leitete Claus Duncker das traditionsreiche und in Deutschland einzigartige bundesweite Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung, blista in Marburg. Zahlreiche Initiativen gehen auf ihn zurück: etwa neue Studiengänge für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik, Erwachsenenbildung oder das Konzept der umgekehrten inklusiven Beschulung, bei dem Schüler ohne Behinderungen in Förderschulen integriert werden.

Kampf gegen Stigmatisierung im globalen Süden

Bis heute setzt sich Claus Duncker ehrenamtlich als Aufsichtsratsvorsitzender der CBM auch für Menschen mit Seh- oder anderen Behinderungen im globalen Süden ein. Dies ist ihm ein besonderes Anliegen: „Vieles ist in Deutschland in den Bereichen Barrierefreiheit und Selbstbestimmung umgesetzt worden“, betont Duncker. „In vielen anderen Ländern jedoch ist die Behinderung von Menschen stark stigmatisiert. Selbsthilfeorganisationen als Interessensvertretungen gibt es häufig nicht“, so Duncker. Die CBM versteht er als Anwalt für die Interessen von Menschen mit Behinderungen, um sie bei der Realisierung einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe zu unterstützen.

Quelle: CBM

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