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Mister Spex: Profitabilität kann gesteigert werden

Bild: Mister Spex

Geschäftszahlen zum zweiten Quartal 2025

Mister Spex musste zuletzt zwar einen deutlichen Verlust beim Umsatz hinnehmen, wird aber weiter profitabler. Das geht aus den jüngst veröffentlichten Geschäftszahlen für das zweite Quartal des Jahres hervor.

Der Nettoumsatz ging im Jahresvergleich um 22% auf 53 Mio. € zurück, bedingt durch weniger Rabattaktionen im Onlinegeschäft und die daraus resultierende geringere Nachfrage im Sonnenbrillensegment, während der profitablere Produktmix die Bruttomarge um 504 Basispunkte auf 53,7% steigerte. Der Umsatzrückgang basiert laut dem Unternehmen auf einer bewussten strategischen Priorisierung von Ertragskraft und Kosteneffizienz gegenüber volumengetriebenem Wachstum. 

Wesentliche Treiber der verbesserten Profitabilität waren eine konsequente Preispolitik, strikte Kostenkontrolle und ein verbesserter Produktmix mit einem Korrektionsbrillen-Anteil von 38% gegenüber 32% im Vorjahresquartal. Das EBIT verbesserte sich in diesem Zusammenhang um 3 Mio. € auf -4,3 Mio. €. Diese Entwicklung verdeutliche die Fortschritte des Transformationsprogramms „SpexFocus“, das im August 2024 gestartet wurde, um die Profitabilität des Unternehmens nachhaltig zu steigern, so Mister Spex.

Korrektionsbrillen als wesentlicher Treiber 

Einen wesentlichen Beitrag leistete dabei das Korrektionsbrillengeschäft in den Geschäften, wo die Umsätze im Jahresvergleich um 7% stiegen und der durchschnittliche Bestellwert um 23% zunahm. Dagegen verzeichnete das Sonnenbrillengeschäft einen Umsatzrückgang von 6%. Insgesamt zeigte sich das stationäre Geschäft solide: 46 von 65 Stores waren EBIT-positiv, 31 davon mit zweistelligen EBIT-Margen. 

Tobias Krauss, CEO von Mister Spex: „Wir haben uns bewusst entschieden, die vor dem Sommer intensivierte Rabattpolitik im Online-Sonnenbrillenmarkt nicht mitzugehen und geringere Absatzmengen in Kauf zu nehmen, statt unrentablen Verkäufen nachzujagen. Stattdessen setzen wir auf Qualität, steigern den durchschnittlichen Bestellwert und gewinnen mit unserem neuen Abo-Modell loyale Kunden.“ 

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