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ZVA: Gesundheitshandwerke verlängern Zusammenarbeit

ZVA-Präsident Kai Jaeger unterzeichnet in Berlin eine neue Kooperationsvereinbarung der Gesundheitshandwerke unter dem Dach des ZDH
ZVA-Präsident Kai Jaeger unterzeichnet in Berlin die neue Kooperationsvereinbarung der Gesundheitshandwerke. Foto: ZDH/Anne Beyer

„Gemeinsame Stimme in der Gesundheitspolitik“ bis 2031

Mit der Unterzeichnung einer neuen Kooperationsvereinbarung in Berlin setzen der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA), die Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha), der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Spitzenverband Orthopädie-Schuhtechnik (SpiOST) und der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) ihre gemeinsame Interessenvertretung bis 2031 fort. 

Die fünf Verbände der Gesundheitshandwerke haben in Berlin ihre Zusammenarbeit für zusätzliche fünf Jahre festgeschrieben, um weiterhin als „gemeinsame Stimme in der Gesundheitspolitik“ auftreten zu können, wie der ZVA mitteilt. Der Beschluss fiel im Rahmen einer Klausurtagung am 2. Juli.

Für den ZVA bedeutet die Fortsetzung der Arbeitsgemeinschaft nach eigenen Angaben eine weitere Plattform, um berufspolitische Anliegen der Augenoptik und Optometrie in gesundheitspolitische Diskussionen einzubringen. 

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Gemeinsame Themen reichen von Bürokratie bis Fachkräftemangel

Die beteiligten Verbände sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählen die Folgen des demografischen Wandels, die Fachkräftesicherung, die Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie zunehmende bürokratische Anforderungen.

ZVA-Präsident Kai Jaeger betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die anstehenden gesundheitspolitischen Weichenstellungen verlangen nach Geschlossenheit, fachlicher Tiefe und einem klaren Blick auf die Versorgungsrealität. Genau dafür steht unsere Kooperation. Wenn wir als Gesundheitshandwerke gemeinsam handeln, erhöhen wir die Sichtbarkeit unserer Themen und stärken zugleich die Qualität und Stabilität der Versorgung. Diese Zusammenarbeit ist deshalb ein entscheidender Baustein für die Zukunft unserer Berufe und unserer Betriebe.“

Arbeitsgemeinschaft vertritt 30.000 Betriebe

Von links: Alf Reuter (Präsident, BIV-OT), Dominik Kruchen (Präsident, VDZI), Eberhard Schmidt (Präsident, biha), Kai Jaeger (Präsident, ZVA), Jens Schulte (Präsident, SpiOST) in Berlin anlässlich der neuen Kooperationsvereinbarung der Gesundheitshandwerke unter dem Dach des ZDH
v.l.: Alf Reuter (Präsident, BIV-OT), Dominik Kruchen (Präsident, VDZI), Eberhard Schmidt (Präsident, biha), Kai Jaeger (Präsident, ZVA), Jens Schulte (Präsident, SpiOST). Foto: ZDH/Anne Beyer

Die Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke vereint den ZVA, die biha, den BIV-OT, den SpiOST und den VDZI unter dem Dach des ZDH. Nach Angaben der Verbände repräsentieren die Gesundheitshandwerke bundesweit rund 30.000 Betriebe mit etwa 192.000 Beschäftigten, darunter rund 17.000 Auszubildende.

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