Anzeige
Menicon (Banner)
|

EssilorLuxottica: Umsatz wächst im ersten Halbjahr 2026

Ray-Ban-Brille gehalten vor EssilorLuxottica-Standort in Agordo, Italien
Der französisch-italienische Konzern steigerte Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr unter anderem durch seine Myopie-Produkte und KI-Brillen. Foto: EssilorLuxottica

Myopie-Gläser und KI-Brillen als wichtige Wachstumstreiber

Der Brillen- und Augenoptikkonzern EssilorLuxottica hat im ersten Halbjahr 2026 seinen Umsatz gesteigert. Nach Unternehmensangaben legten die Erlöse währungsbereinigt um 9,7% auf 14,8 Mrd. € zu. Im zweiten Quartal betrug das Wachstum 8,7%.

Getragen wurde die Entwicklung von allen Regionen. Besonders stark wuchs der Konzern im Raum Asien-Pazifik. Auch Nordamerika, EMEA (inklusive Deutschland) und Lateinamerika verzeichneten Zuwächse. Im Einzelhandel stiegen die vergleichbaren Umsätze im zweiten Quartal um 8%.

Anzeige
Hecht (Banner)

Was hinter dem Wachstum steckt

Als wichtige Faktoren nennt EssilorLuxottica das Geschäft mit Myopie-Management-Lösungen sowie KI-Brillen. Der Umsatz mit Myopie-Produkten legte im zweiten Quartal um 24% zu. Die Erlöse mit KI-Brillen verdoppelten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu.

Auch die Profitabilität verbesserte sich. Der bereinigte operative Gewinn stieg im ersten Halbjahr um 15% auf 2,75 Mrd. €. Der freie Cashflow erhöhte sich auf 1,07 Mrd. €.Zudem startete EssilorLuxottica eine strategische Partnerschaft mit Applied Materials. Gemeinsam wollen die Unternehmen an künftigen Generationen intelligenter optischer Systeme arbeiten.

Ähnliche Beiträge

  • Kering Eyewear übernimmt Lindberg

    Luxusbrillen-Anbieter Kering Eyewear übernimmt das dänische Familienunternehmen Lindberg, das auf Korrekturbrillen im High-End-Segment spezialisiert ist.

  • Mister Spex: 2025 soll deutlich profitabler werden

    2024 war bei Mister Spex geprägt von der Umsetzung eines Transformationsprogramms, das die Schließung aller Filialen außerhalb Deutschlands und eine strategische Neuausrichtung beinhaltete. In diesem Jahr soll die begonnene Effizienzsteigerung fortgesetzt werden.

  • GfK: Konsumklima stabilisiert sich zum Jahresende

    Die Analysten von GfK sehen zum Jahresende mit den bevorstehenden Weihnachtseinkäufen eine leichte Stabilisierung des Konsumklimas in Deutschland. Während die Anschaffungsneigung steigt und die Sparneigung zurückgeht, müssen andere Faktoren jedoch Verluste hinnehmen.