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Apollo: Aufklärung zum Welttag des Hörens

Warum gutes Hören nicht selbstverständlich ist

Zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranstaltet der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie jedes Jahr am 3. März den Welttag des Hörens. Pünktlich dazu verrät Apollo, warum gutes Hören so wichtig ist, welche Anzeichen für einen beginnenden Hörverlust sprechen und welchen Schutz es dagegen gibt.

„Schatz, du hörst mir nie zu!“ Ein Satz, der sicherlich in den allermeisten Paarbeziehungen schon fiel. Wissenschaftlich betrachtet haben zumindest Männer eine gute Ausrede dafür: Ihre Hörfähigkeit ist per se schlechter als die der Frauen!¹ Ein möglicher Grund sei etwa die höhere Lärmbelastung in klassischen Männerberufen, aber auch genetische Voraussetzungen spielen eine Rolle.

Fakt ist aber auch: Gutes Hören ist für jedes Geschlecht und in jedem Alter essenziell. Schließlich ist der Hörsinn grundlegend für unsere zwischenmenschliche Kommunikation. Eine Abnahme des Hörvermögens oder sogar ein kompletter Verlust mindert somit auch erheblich die Lebensqualität. Und dennoch schenken viele Menschen ihrem Hörsinn zu wenig Beachtung.

Falsche Scham, wenn es um die Ohren geht

Laut einer Umfrage von Apollo haben 30% der über 18-Jährigen noch nie in ihrem Leben einen Hörtest machen lassen². „Schlechtes Hören wird oft mit hohem Alter assoziiert. Deshalb schrecken zum Beispiel auch viele vor dem Tragen eines Hörgerätes zurück – ist doch direkt auf den ersten Blick erkennbar, dass der Träger oder die Trägerin ein Problem mit ihrem Hörsinn haben“, weiß auch Thilo Fladrich, Hörakustikmeister bei Apollo. Sein Appell: „Gehen Sie frühzeitig zum Hörtest! Er ist schmerzfrei, schnell und oftmals – wie bei uns – sogar kostenlos. Je früher eine Verschlechterung des Hörvermögens erkannt wird, umso besser.“ Zudem seien moderne Hörgeräte mittlerweile sehr dezent und fallen der Umwelt nur selten auf.

Die Klassiker: Hier sollten Sie hellhörig werden

Menschen ab 50 Jahren empfiehlt der Experte mindestens einmal im Jahr den Gang zum Test. Daneben sollten auch diese Anzeichen „hellhörig“ machen:

  • Der Paketbote hat schon wieder nur einen Zettel im Briefkasten hinterlassen, statt das Paket bis zur Wohnungstür zu bringen – obwohl Sie zuhause waren? Das kann an schlechtem Service liegen; oder daran, dass Sie die Klingel überhören.
  • Wer im Café die Tischnachbarin nur schwer versteht, weil im Hintergrund Musik läuft, sollte ebenfalls sein Gehör checken lassen.
  • Familienmitglieder beschweren sich wiederholt über das zu laute Autoradio oder den zu lauten Fernseher: Nicht nur unangenehm für andere, sondern auch ein Zeichen für schlechtes Hören.

Gut geschützt, um besser zu hören

Doch selbst wenn das Gehör einwandfrei funktioniert, sollte es vorsorglich geschützt werden. Denn dauerhafter Lärm – etwa durch Bauarbeiten, aber auch laute Musik – können das menschliche Gehör irreparabel schädigen. Das Bewusstsein scheint dafür jedoch nicht allzu hoch zu sein: 71% der Befragten der Apollo Studie gaben an, sich noch nie mit dem Thema Gehörschutz auseinandergesetzt zu haben. Knapp jeder Fünfte (19%) kennt gar keinen Gehörschutz. „Dabei ist es so einfach, sein Gehör vor Umwelteinflüssen zu schützen – und somit aktiv die Lebensqualität zu verbessern“, erklärt Thilo Fladrich.

Bilder: BVHI

¹https://go.fischerappelt.de/e/304191/uen-hoeren-besser-boxid-189360/22ctgf/576151458?h=VKb3YFGmz_GpAAhOn0WgfAL48CIjkzmLn7tcoNY-pcQ
² Umfrage von YouGov Deutschland AG im Auftrag von Apollo. An der repräsentativen Befragung zwischen dem 31.03.2021 und dem 08.04.2021 nahmen 2.018 Personen über 18 Jahren teil.

 

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