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CooperVision: Studienergebnisse zur MiSight 1 day Einmalkontaktlinse

Kein Rebound-Effekt bei der Myopie-Kontrolle für Kinder

CooperVision hat neue Ergebnisse seiner siebenjährigen klinischen Studie zu MiSight 1 day Einmalkontaktlinsen bekannt gegeben. Demnach zeigen zwölf Monate nach dem Ende der Versorgung die Daten, dass sich das axiale Augenlängenwachstum bei allen getesteten Altersgruppen mit den zu erwarteten proportionalen Erfolgen verlangsamt hat und keine Anzeichen für einen „Rebound“-Effekt bestehen. Dies bedeute, dass die erzielten Fortschritte bei der Myopie-Kontrolle erhalten bleiben.

Bei der Studie handelt es sich laut CooperVision um die längste Studie zur Myopie-Kontrolle mit weichen Kontaktlinsen. Schon zuvor berichtete das Unternehmen darüber, dass MiSight 1 day eine dauerhafte Verlangsamung des Fortschreitens der Myopie über mehrere Jahre bewirkte. Dies wurde bei einer Gruppe von Kindern beobachtet, die die Kontaktlinsen über die vollen sechs Jahre der Studie getragen haben, sowie bei der ursprünglich mit konventionellen Einstärken-Einmalkontaktlinsen versorgten Kontrollgruppe, die für eine Dauer von drei Jahren auf MiSight 1 day umgestellt wurde.

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Kein beschleunigter Aufholeffekt beim Augenlängenwachstum

Im siebten Jahr der Studie wurde bei den Teilnehmern ein Wechsel von MiSight 1 day auf eine konventionelle Einstärken-Einmalkontaktlinse vorgenommen, um festzustellen, ob der Erfolg in Bezug auf die Reduzierung des Fortschreitens der Myopie erhalten bleiben würde. Das Fortschreiten der Myopie erfolgte ab diesem Zeitpunkt nur im zu erwarteten ‚altersbedingten’ Ausmaß – und nicht mit einem beschleunigten ‚Aufholeffekt’, der die zuvor erzielten Erfolge bei der Myopie-Kontrolle wieder zunichtemachen würde. Dies zeige, dass es keinen Rebound-Effekt gibt.

„Während der sieben Jahre der Studienteilnahme, sahen wir die Kinder zu jungen Erwachsenen heranwachsen. Es ist sowohl in persönlicher als auch in fachlicher Hinsicht erfreulich, zu wissen, dass der Erfolg des Myopie Managements mit MiSight 1 day bestehen bleibt”, erklärte Studienleiterin Nicola Logan, PhD, Professor of Optometry and Physiological Optics an der Aston University.

Referenzen auf Anfrage in der FOCUS-Redaktion.

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