EssilorLuxottica: 142 Brillen nach Screenings vergeben
Kooperation mit Special Olympics stärkt Versorgung von Menschen mit Behinderung
Sehprobleme bleiben bei Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung oft unentdeckt oder unzureichend versorgt. Die OneSight Foundation der EssilorLuxottica-Gruppe engagiert sich daher gemeinsam mit Special Olympics Bayern für niedrigschwellige Sehscreenings und die Versorgung mit passenden Brillen.
Am 9. und 10. Juni fanden im Monsignore-Bleyer-Haus in München entsprechende Termine statt. Die Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks bietet Wohn- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung an.
Untersuchungstage mit konkreten Ergebnissen
Rund 30 Ehrenamtliche – darunter Studierende der Hochschule München unter Leitung von Prof. Werner Eisenbarth sowie Mitarbeitende von EssilorLuxottica, Apollo und Sun Glass Hut – führten Untersuchungen bei 100 Bewohnern durch. Daraus resultierten 142 verordnete und bestellte Brillen.
Ein Beispiel verdeutlicht den Bedarf: Eine Frau Anfang 20 hatte trotz Kurzsichtigkeit von -3 Dioptrien bislang keine Sehhilfe. „Wir müssen uns fragen, was ihr bisher entgangen ist. Umso schöner wird es für sie sein, wenn sie in wenigen Tagen ihre erste Brille erhält und ihre Welt neu entdecken kann“, sagt Frank Walenda, Head of Communications DACH bei EssilorLuxottica.
Weitere Screening-Termine geplant
Die Aktion zeigt die Zusammenarbeit von sozialen Einrichtungen, Bildungspartnern und Augenoptik. Fachliche Expertise und ehrenamtliches Engagement ergänzten sich vor Ort. „Ein großes Dankeschön an alle Freiwilligen für dieses beeindruckende Engagement. Wenn wir den Menschen mit unserem Einsatz zu mehr Selbstvertrauen und Lebensqualität verhelfen können, ist das für uns genauso bereichernd wie für die Hilfebedürftigen – See more. Be more.“, so Walenda.
Weitere Screening-Aktionen sind angekündigt: Am 7. und 8. Oktober 2026 ist eine Veranstaltung in Hundisburg (Sachsen-Anhalt) mit rund 350 Teilnehmenden geplant, unterstützt von etwa 25 Freiwilligen der Fachschule für Augenoptik „Hermann Pistor“ in Jena. Am 13. Oktober folgt ein Termin an einer Berliner Förderschule mit etwa 100 Schülern und rund 15 Helfern.





