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Fielmann: Rekordumsatz in 2021

Deutliches Wachstum über Vorkrisenniveau dank Expansion

Die Fielmann AG hat die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 vorgelegt, wonach sich eine wirtschaftliche Erholung der Fielmann-Gruppe während der andauernden Coronavirus-Pandemie abzeichnet. Im vergangenen Jahr erreichte das Unternehmen das höchste Umsatzniveau der Unternehmensgeschichte und wuchs zweistellig im Vergleich zum Vorkrisenumsatz.

Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2021

Der Außenumsatz stieg 2021 einschließlich Mehrwertsteuer und Bestandsveränderungen um 19% zum Vorjahr und um 10% zum Vorkrisenniveau des Jahres 2019 auf 1,94 Milliarden €. Der Konzernumsatz wuchs um 17% auf 1,68 Milliarden € (Vorjahr: 1,43 Milliarden €). Alle wesentlichen Märkte wuchsen zweistellig über Vorjahr und lagen, mit Ausnahme von Österreich, auch über dem Vorkrisenniveau von 2019. Die internationalen Märkte wuchsen im abgelaufenen Geschäftsjahr überdurchschnittlich: Sie trugen 455 Millionen € zum Konzernumsatz bei, wuchsen damit um 53% im Vergleich zum Vorjahr (297 Millionen €) und um 41% gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 (323 Millionen €).

Erfreulich entwickelt habe sich zudem die Hörakustik mit einen Umsatz von 93 Millionen € (Vorjahr: 80,7 Millionen €). 312 der insgesamt 913 Niederlassungen (Vorjahr: 870), die zum Jahresende zur Fielmann-Gruppe zählten, verfügen über ein Hörakustik-Studio (Vorjahr: 280). Von den insgesamt 22.028 Mitarbeitern (Vorjahr: 21.853) des Familienunternehmens sind 1.128 in der Hörakustik tätig (Vorjahr: 982).

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Den Gewinn vor Steuern (EBT) erwartet Fielmann für das Geschäftsjahr 2021 mit etwa 210 Millionen €, rund +20% über Vorjahr (175,5 Millionen €). Der Gewinn nach Steuern werde bei ungefähr 145 Millionen € (+20%, Vorjahr: 120,8 Millionen €) liegen. Dieses Ergebnis sei beeinflusst von erheblichen Investitionen: Die meisten neuen Niederlassungen eröffneten 2021 im dritten und vierten Quartal (30 von insgesamt 45). Zudem führte eine angepasste Abgrenzung von Forschungs-, Entwicklungs- und Betriebskosten der Software-Produkte im vierten Quartal 2021 zu einmaligen Abschreibungen und sonstigen Kosten von rund 15 Millionen €.

Dividende steigt um 25%

Auch Aktionäre sollen profitieren: Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen der Hauptversammlung, am 14. Juli 2022 für das Geschäftsjahr 2021 aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung und der vorhandenen Liquidität eine Dividende in Höhe von 1,50 € (Vorjahr: 1,20 €) auszuschütten. Die Dividendenrendite bezogen auf den Jahresschlusskurs beläuft sich auf 2,5%. Die Ausschüttung beträgt 126 Millionen € (Vorjahr: 100,8 Millionen).

Ausblick auf 2022: Zweistelliges Umsatzwachstum

Für 2022 sind Investitionen in die weitere Internationalisierung und Digitalisierung der Unternehmensgruppe im Rahmen der Vision 2025 vorgesehen. Während die Coronavirus-Pandemie das Geschäft in den meisten Märkten nach wie vor beeinträchtige, erwartet Fielmann im Laufe des ersten Halbjahres 2022 eine Normalisierung und ein damit einhergehendes zweistelliges Umsatzwachstum. Die Fielmann-Gruppe werde in diesem Jahr mindestens einen neuen Markt erschließen.

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