Anzeige
Menicon (Banner)

Johnson & Johnson Vision: Umfrageergebnisse veröffentlicht

Mehrheit der befragten Brillenträger an Kontaktlinsen interessiert

Johnson & Johnson Vision veröffentlichte kürzlich Ergebnisse einer eigenen Umfrage zur Einstellung der Deutschen zum Tragen von Kontaktlinsen während der COVID-19-Pandemie. Die Umfrage wurde im November 2020 mit mehr als 1.000 Brillenträgern im Alter von 18-65 Jahren in Deutschland durchgeführt. Von den reinen Brillenträgern in dieser Umfrage gaben 37% an, in der Vergangenheit Kontaktlinsen getragen zu haben.

Laut Umfrage ist die Mehrheit (72%) der befragten Brillenträger nach wie vor bereit, in den nächsten zwölf Monaten Kontaktlinsen auszuprobieren. Dies stimme überein mit der Inzidenz, die das Unternehmen während der vergangenen Jahre beobachtet hat, teilte Johnson & Johnson Vision auf Nachfrage mit. Zudem liege der Grund für die geringe Marktdurchdringung der Kontaktlinse in Deutschland von ca. 5,5% zum Teil an den Herausforderungen in der Consumer Journey. Viele Kontaktlinsen-Träger würden den Prozess beginnen und ihn dann wegen Schwierigkeiten abbrechen, deshalb sei es wichtig, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen.

Von den 28% der Befragten, die kein Interesse am Ausprobieren von Kontaktlinsen angegeben haben, nannten nur 9% Bedenken wegen der Hygiene und der COVID-19-Pandemie als Grund, und nur 2% gaben an, dass sie aufgrund der Pandemie keine Gelegenheiten zum Tragen von Kontaktlinsen fanden.

Anzeige
Essilor (Banner)

„Es besteht ein großes Interesse und der Wunsch von Brillenträgern, Kontaktlinsen anpassen zu lassen und auszuprobieren, und das trotz der COVID-19-Pandemie“, so Lisa Ann Hill, Managing Director, Western Europe, Johnson & Johnson Vision. „Um die beste Versorgung und die bestmöglichen Ergebnisse für die Patienten zu gewährleisten, empfehlen wir Optikern, während der Pandemie weiterhin Kontaktlinsenanpassungen als Teil ihrer Dienstleistungen anzubieten und dabei die etablierten Prozesse zur Patientenhygiene und Sicherheit zu befolgen.“

Auch wenn die Befragten die Pandemie nicht als Hindernis beim Ausprobieren von Kontaktlinsen sahen, äußerten sie jedoch wichtige Erwartungen bezüglich mehr Unterstützung von Augenoptikern. Fast drei Viertel (73%) stimmten zu, dass die Möglichkeit zur Buchung eines Termins in einem angemessenen Zeitrahmen ein wichtiger Faktor dafür sei, um weiterhin bei ihrem bevorzugten Augenoptiker zu bleiben.

Die Hälfte gab an, wenn sie innerhalb von zwei Wochen keinen Termin bekämen, würde es sie vom Kauf von Kontaktlinsen abhalten. Auf Nachfrage gaben jedoch 41% dieser Gruppe an, dass sie zu einem anderen Augenoptiker gehen würden, und 22% gaben an, dass sie weiterhin Kontaktlinsen bei ihrem Optiker kaufen würden, ohne diese richtig anpassen zu lassen. Ein geringer Teil der Befragten (7%) gab an, dass sie Kontaktlinsen online ohne eine Anpassung kaufen würden.

Anzeige
Menicon (Banner)

Ähnliche Beiträge

  • Pro Optik: Flagship-Store in Balingen eröffnet

    Pro Optik hat im Januar die Eröffnung eines neuen Flagship-Stores im Herzen von Balingen (Baden-Württemberg) gefeiert. In den kommenden Monaten ist zudem die Eröffnung acht weiterer Filialen geplant, darunter bereits terminierte Standorte in Memmingen und Pforzheim.

  • Safilo: Anteil an Inspecs weiter erhöht

    Safilo hat zwischen dem 19. und 20. Februar weitere 5% am britischen Fassungshersteller Inspecs erworben und hält nun knapp ein Drittel der Anteile. Der Ausbau folgt früheren Käufen aus Dezember 2025.

  • Hecht: Gründer Dieter Muckenhirn verstorben

    Dieter Muckenhirn gilt als Erfinder der asphärischen Kontaktlinse. 1978 gründete er zusammen mit Partnern die Hecht Contactlinsen GmbH. Er verstarb am 5. November. Die Geschäftsleitung und Mitarbeiter des Kontaktlinsenherstellers verabschieden ihn im Nachruf.

  • Spectaris: Überarbeitung der MDR-Verordnungen gefordert

    Das Europäische Parlament hat vor Kurzem einen Entschließungsantrag zur Überarbeitung der EU-Verordnungen für Medizinprodukte (MDR) angenommen. Spectaris unterstützt die deutlichen Signale an die Europäische Kommission, zeitnah Verbesserungen umzusetzen, um die Herausforderungen der Branche zu bewältigen.