Menicon: Strategische Weichenstellung im Jubiläumsjahr
75 Jahre Kontaktlinsen verbinden Rückblick mit internationaler Ausrichtung
Zum 75-jährigen Bestehen blickt der japanische Kontaktlinsenhersteller Menicon nicht nur auf seine Unternehmensgeschichte zurück, sondern nutzt das Jubiläum, um seine strategische Ausrichtung weiterzuentwickeln.
Seit der ersten Hornhautkontaktlinse Japans im Jahr 1951 verfolgt Menicon eine eigenständige Innovationslinie. Diese reicht von Materialforschung und Linsendesign bis hin zu umfassenden Versorgungskonzepten und prägt das Unternehmen bis heute.
Ein Schwerpunkt im Jubiläumsjahr ist der Ausbau der Produktionskapazitäten. Anfang Februar 2026 hat Menicon ein neues Werk in Malaysia eröffnet, um die steigende weltweite Nachfrage nach Tageslinsen zu bedienen und das internationale Produktionsnetzwerk breiter aufzustellen.
Internationale Präsenz und langfristige Planung
Mit dem mittelfristigen Managementplan „Vision2030“ definiert das Unternehmen seine künftigen Schwerpunkte. Im Zentrum steht dabei eine erweiterte Auslegung der „Miru“-Produktlinie, die neben der Sehkorrektur auch Aspekte wie Tragekomfort, Gesundheit und Lebensqualität umfasst.
Vor dem Hintergrund einer weltweit zunehmenden Kurzsichtigkeit intensiviert Menicon zudem seine Aktivitäten im Bereich Myopie-Management. Der Kontaktlinsenspezialist arbeitet an Produkten und Versorgungskonzepten, die eine strukturierte Betreuung unterstützen sollen.
Das Jubiläum markiere damit weniger einen Abschluss als vielmehr den Übergang in eine neue Entwicklungsphase, wie das Unternehmen betont. Man wolle an die eigenen Wurzeln anknüpfen und diese mit einer auf globale Märkte ausgerichteten Vision-Care-Strategie verbinden.
Lesen Sie hierzu auch im aktuellen FOCUS das Portrait: 75 Jahre Menicon – Vom Forschergeist zur globalen Vision-Care-Strategie.



