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Menrad: Internationale Beteiligungen verkauft

Außenaufnahme vom ehemaligen Firmensitz der Ferdinand Menrad GmbH + Co. KG in Schwäbisch Gmünd
Foto: Ferdinand Menrad GmbH + Co. KG

Nach Insolvenz des Brillenherstellers

Im Zuge des Insolvenzverfahrens des Brillenherstellers Menrad wurden nun zwei zentrale internationale Beteiligungen veräußert. Nach dem Verkauf der Markenrechte im Sommer 2025 markiert dies einen weiteren Schritt in der Abwicklung des Unternehmens.

Die brasilianische Tochtergesellschaft Menrad do Brasil Comercio de Produtos Opticos Ltda ging vollständig an deren bisherigen Geschäftsführer. Damit ist der Fortbestand des Geschäftsbetriebs in Brasilien gesichert. Zudem wurde der 50-prozentige Anteil an der Mondottica Deutschland GmbH an die britische Muttergesellschaft Mondottica Limited übertragen. Das Unternehmen ist seit über 20 Jahren international im Markenbrillensegment tätig. 

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Der zuständige Insolvenzverwalter Florian Zistler (PLUTA Rechtsanwalts GmbH) betonte, dass mit den Transaktionen und dem vorangegangenen Verkauf der Markenrechte ein „bestmögliches Ergebnis für die Gläubiger“ erzielt worden sei. 

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Ferdinand Menrad GmbH + Co. KG wurde Ende Mai 2025 eröffnet. Auch die Ferdinand Menrad Holding-GmbH befindet sich im Verfahren. Hier wurde Anfang Juli die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. 

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