Anzeige
Menicon (Banner)
| |

Mido: Cereda-Award zeichnet Nachwuchsdesigner aus

Giada Tosana aus Brescia (Bildmitte) als Siegerin des Sergio Cereda Design Award 2026
Die Mido hat den Sergio Cereda Design Award 2026 verliehen. Der erste Preis ging an Giada Tosana aus Brescia (Mitte), weitere Auszeichnungen an Studierende aus Italien, Deutschland und den USA. Foto: Mido

Sportliche Designansätze zu Olympischen Winterspielen gefragt

Die Messe Mido hat Anfang Februar in Mailand den Sergio Cereda Eyewear Design Award 2026 präsentiert. Der Wettbewerb fand kurz vor den Olympischen Winterspielen Mailand–Cortina 2026 statt und stellte sportlich inspirierte Brillenkonzepte von Studierenden aus Italien, Deutschland und den USA vor. 

Der Award wurde von Harvey Ross initiiert und wird von Mido, der Viva Ross Family Foundation und der Familie Cereda unterstützt. Ziel ist es, das Designverständnis des Gestalters Sergio Cereda weiterzugeben. Die diesjährige Aufgabenstellung forderte Entwürfe, die Bewegung, Sport und technische Umsetzung miteinander verbinden.

Hauptpreise gehen nach Italien und in die USA

Den ersten Preis erhielt Giada Tosana von der Hochschule Laba in Brescia. Auf den folgenden Plätzen wurden Elisa Albertini, ebenfalls von der Laba, sowie Mahra Mustafa vom Istituto Marangoni in Mailand ausgezeichnet. Zwei Anerkennungen vergab Harvey Ross an Megan Broad Merkel vom Savannah College of Art and Design sowie an Alessio Accardi vom IED Turin.

Alle Sieger Sergio Cereda Design Award 2026
Foto: Mido

Zu den Finalisten gehörten Alessandro Oberti (Laba Brescia), Gustav Craft, Camille Ferreira und Anping Chu (alle Istituto Marangoni Mailand), Connor Bybee (Savannah College of Art and Design) sowie Leon Voegtle von der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Die Jury bestand aus internationalen Branchenvertretern aus Design, Industrie und Messewesen.

Anzeige
Bausch+Lomb (Banner)

Archiv in Varese rückt die Arbeit von Sergio Cereda in den Fokus

Im Rahmen der Preisverleihung wurde das Sergio-Cereda-Design-Archiv in Varese vorgestellt. Das frühere Studio des Designers wurde in ein dauerhaft zugängliches Archiv überführt, in dem Skizzen, Modelle und konzeptionelle Arbeiten dokumentiert sind. Das Archiv steht Studierenden, Gestaltern und Unternehmen offen.

Harvey Ross sagte in seinem Beitrag, der Wettbewerb sei entstanden, um Ceredas Arbeitsweise zu bewahren, bei der Gestaltung, Funktion und Fertigung eng verbunden seien. Diese Haltung solle an die nächste Generation weitergegeben werden. Die Präsidentin der Mido, Lorraine Berton, erklärte, mehr als 100 Bewerbungen hätten die internationale Bedeutung des Brillendesigns verdeutlicht und die enge Verbindung zum italienischen Gestaltungserbe unterstrichen.

Nächste Bewerbungsphase startet im April 2026

Die Ausschreibung richtet sich an Studierende und Nachwuchsdesigner. Die nächste Bewerbungsrunde beginnt im April 2026, weitere Informationen werden über die offiziellen Kanäle des Wettbewerbs bereitgestellt.

Ähnliche Beiträge

  • Silmo 2025: Innovation und Inspiration im Herzen der Augenoptik

    Vom 26. bis 29. September verwandelte sich Paris erneut in das Zentrum der internationalen Augenoptikbranche. Die Silmo Paris 2025 bot eine Plattform für Produktneuheiten, technologische Innovationen und den intensiven fachlichen Austausch. Mit einem Besucherplus, neuen Formaten und einer festlichen Preisverleihung warb die Messe für eine starke Zukunft der Branche.

  • HS Aalen: Alumni-/Weiterbildungs-Event nach Aalen verlegt

    Aufgrund eines Unwetters mit schweren Schäden im Kloster Benediktbeuern muss das Alumni-Treffen inklusive Optmetrie-Weiterbildung der „Aalen Friends of Optometry e.V.“ an die Hochschule Aalen verlegt werden. Der Termin 23./24. September 2023 bleibt unverändert bestehen.

  • Presbyopie-Ansichten

    Jeder hat seine eigene Ansicht zur Alterssichtigkeit. Aber bleiben wir bei den Fakten und stellen die Frage: „Was genau ist Presbyopie?“ Anhand eines evidenzbasierten Ansatzes mit Informationen aus kürzlich veröffentlichten Übersichtsarbeiten untersucht Eef van der Worp die Besonderheiten der Presbyopie und ihre Korrekturmethoden.

  • Minamoto: Das Original. Für Originale.

    (Anzeige) Die neue Minamoto-Kollektion verbindet japanische Handwerkskunst, innovative Titanverarbeitung und raffinierte Designdetails zu Fassungen mit besonderem Charakter. Inspiriert von der Kumiko-Kunst und gefertigt in Sabae, zeigt die Kollektion, wie kulturelles Erbe und moderne Ästhetik zu einem unverwechselbaren Markenprofil verschmelzen.

  • Safilo: Boss-Brillenkampagne mit Starbesetzung

    Für die Boss-Brillenkollektion Herbst/Winter 2024 setzt Safilo auf eine besondere Portion Star-Appeal. Gleich mehrere modebewusste Berühmtheiten wie der nigerianische Sänger Burna Boy oder Supermodel Naomi Campbell leihen ihr Gesicht der Kampagne.