Anzeige
CooperVision (Banner)

Pro Retina: Appell zur Forschungsförderung bei Netzhauterkrankungen

Nahaufnahme vom Auge einer Frau
Symbolbild: wirestock/envato

World Retina Day 2025 rückt seltene Erkrankungen in den Fokus

Anlässlich des World Retina Day am 27. September 2025 ruft Pro Retina Deutschland dazu auf, die Forschung zu seltenen Netzhauterkrankungen stärker zu fördern. Trotz erster zugelassener Gentherapien bestehen für viele Erkrankungen bislang keine Behandlungsmöglichkeiten. Besonders Eltern betroffener Kinder hoffen auf medizinische Fortschritte, um den Verlust der Sehkraft aufzuhalten.

In den vergangenen Jahren wurden wichtige Entwicklungen erzielt: Neben der ersten zugelassenen Gentherapie werden medikamentöse, zellbasierte und bildgebende Verfahren in Studien erprobt. Auch genetische Diagnostik und Künstliche Intelligenz tragen zur verbesserten Früherkennung bei.

Anzeige
Essilor (Banner)

Patientenregister unterstützt Forschung und Teilhabe

Pro Retina fördert den Austausch zwischen Betroffenen und Wissenschaft und hat dafür ein eigenes Patientenregister aufgebaut. Es hilft Forschenden, geeignete Studienteilnehmende zu identifizieren, und ermöglicht Betroffenen den Zugang zu Informationen über laufende Studien. Die Organisation stellt diese Informationen strukturiert und verständlich auf ihrer Website zur Verfügung. 

„Das Patientenregister ist eine wichtige Ressource für die Forschung“, erklärt Dr. Sandra Jansen, Fachreferentin für Diagnose und Therapie bei Pro Retina. „Es verbessert die Studienplanung und erhöht die Chancen der Betroffenen, an neuen Therapien teilzunehmen.“

Anzeige
CooperVision (Banner)

Ähnliche Beiträge

  • EssilorLuxottica: Übernahme von Signifeye angekündigt

    EssilorLuxottica hat am 12. Dezember 2025 die geplante Übernahme von Signifeye bekanntgegeben. Das belgische Unternehmen betreibt 15 augenmedizinische Zentren und Kliniken in der Region Flandern. Die Transaktion soll bis zum ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

  • CBM: Burundi besiegt Augenkrankheit Trachom

    Gute Nachrichten aus Burundi: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat offiziell die Eliminierung der gefährlichen Augenkrankheit Trachom, eine der häufigsten Erblindungsursachen weltweit, in dem ostafrikanischen Land bestätigt.

  • BVA: Wenn Kopfschmerzen vom Auge kommen

    Der bundesweite Kopfschmerztag macht jährlich am 5. September auf die Volkskrankheit aufmerksam. Bekannt sind vor allem Spannungs- und Migräneschmerzen, aber auch die Augen können Auslöser sein. Darauf weist aktuell der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands hin.

  • EssilorLuxottica: Visual Trainings im SOS-Sommer-Camp

    Anfang Juli hat die Onesight EssilorLuxottica Foundation erstmals ihre eigens konzipierten spielerischen Visual Trainings im SOS-Feriendorf Caldonazzo durchgeführt. Mehr als 150 Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, unter Anleitung ihre Augen zu trainieren und ihr Sehvermögen überprüfen zu lassen.

  • CBM: Ärztin kämpft gegen Erblindung bei Frühgeborenen

    Babys, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, haben ein erhöhtes Risiko für Netzhautschäden. In Guatemala engagiert sich Augenärztin Dr. Ana Lucía Asturias in einem Projekt der Christoffel-Blindenmission (CBM), um Frühgeborene vor Erblindung zu schützen.