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Sicht.Kontakte 2022

Sicht.Kontakte 2022. Foto: ZVA
Sicht.Kontakte 2022. Foto: ZVA

Konferenz der VDCO, IVBS und ZVA wieder in Präsenz

Vom 7. bis 9. Oktober traf sich die Fachwelt der Augenoptik und Optometrie zur Sicht.Kontakte 2022 in Osnabrück. Rund 400 Tagungsbesucher folgten der Einladung der Vereinigung deutscher Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen (VDCO), der Internationalen Vereinigung für Binokulares Sehen (IVBS) und des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA). Erstmals nach der Corona-Pandemie fand die Veranstaltung wieder live statt.

Zu Gast waren Referenten unterschiedlichster Fachrichtungen aus der Augenoptik, Optometrie und Ophthalmologie. Insbesondere der Samstag war der Besuchermagnet, der neben einem vollgepackten Vortragsprogramm von ausgebuchten Workshops flankiert wurde. Eine Industrieausstellung lud zudem die Gäste ein, sich über neuste Produkte, Geräte und Verfahren zu informieren.

Doch bereits am Freitag sorgten die beiden Keynote ­Speaker Prof. Dr. Farhad Hafezi („Hornhaut-Ektasien“) und Ron ­Beerten mit Axel Baasner zum Thema „Orthokeratologie: Die Evolution der optischen Zone“ für regen Besucherandrang, heißt es von Seiten der Veranstalter. Insgesamt war das Auditorium am Konferenzfreitag sehr voll, denn die Themen waren so geschaltet, dass sie aufeinander aufbauten. So gab es bereits viele Teilnehmer, die schon am Donnerstag anreisten, um diesen Themenblock nicht zu versäumen, lässt uns Stephanie Mühlberg (VDCO) wissen. Ein Novum in diesem Jahr war die gemeinsame Abendveranstaltung von VDCO, ZVA und IVBS am Freitagabend in der OsnabrückHalle.

„Am Samstag war das Thema Myopie-Management sehr gefragt, wobei die Peter-Abel-Preisträgerin Katharina ­Breher mit Ergebnissen aus ihrer Dissertation aufwarten konnte.“ Ebenfalls am Samstag startete parallel der Praxistag der IVBS.

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VDCO-Ehrenpräsident Stefan Lahme eröffnete schließlich am Sonntag den Tag der Optometrie mit seinem Vortrag: „Vor der Myopie-Kontrolle: Was ist wichtig?“ Darin klärte er über Faktoren auf, die eine Myopie-Progression bedingen und die Anwendung einer Maßnahme beeinflussen. Dieses Jahr lag der Fokus auf dem Schwerpunkt Myopie-Management, ebenso auf wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen und Entwicklungen zugunsten einer präziseren Diagnostik diverser Krankheitsbilder.

„Insgesamt war es ein sehr gelungener Kongress“, resümiert Stephanie Mühlberg und fügt hinzu: „Maarten Hobé hat ausgezeichnet moderiert und zudem haben wir unglaublich viel Lob für unsere Location erhalten. Die ­OsnabrückHalle ist sehr hell, neu, schön und nah an der Altstadt gelegen.“ So freuten sich die Veranstalter, dass trotz aktuell schwieriger äußerer Umstände wie der Corona­-Herbst, steigende Energiekosten, ungewisse ­Zukunft auf dem Finanzsektor, rund 400 Teilnehmer ­kamen. Es zeige, wie ansprechend die Themen seien und dass die Schwerpunkte richtig gesetzt wurden. 

Neben der Hauptbühne hatten die Veranstalter erstmals eine zweite, zusätzliche Bühne im Ausstellungraum platziert. Hier wurden die Preise übergeben, was die Veranstaltung auflockerte und zusätzlich Publikum zu den Ausstellern lotste. Die Vorstellung der Arbeiten war zudem anschließend auch Teil des Vortragsprogramms. „Wir hatten 46 studentische Mitglieder vor Ort. Das war eine schöne positive Überraschung, da unsere Studi-Vertreter ein Programm für die VDCO Young anbieten. Zudem waren 30 von 34 Partnern + die Gütegemeinschaft Optometrische Leistungen vor Ort und 29 davon haben sich mit einem Stand präsentiert. Es war also voll – und genau so soll es auch sein“, ergänzt Stephanie Mühlberg. 

Schon mal notieren: Die Sicht.Kontakte finden vom 6. bis 8. Oktober 2023 in Berlin im Holiday Inn Conference Centre Flughafen BER statt.

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