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Autor: Silke Sage

  • Der Refraktionsraum als Zukunftsraum

    Screening entwickelt sich in der Augenoptik zunehmend zum strategischen Zukunftsfeld. Neben digitalen Lösungen für KI‑gestützte und telemedizinische Auswertungen gewinnen moderne Screening‑Instrumente wie Funduskameras und OCT‑Systeme an Bedeutung. FOCUS stellt in der neuen Ausgabe eine kompakte Übersicht zu relevanten Anbietern, Modellen und Systemen im aktuellen Markt bereit.

  • Präzisionsverschiebung 

    Die Augenoptik war immer ein Präzisionsberuf. Handwerk, Refraktion, Zentrierung, Materialkompetenz – aus diesen Säulen ist eine Branche gewachsen, die ihre Stärke aus technischer Exzellenz und zugleich aus Kundennähe bezieht. Doch seit einigen Jahren erleben wir eine bemerkenswerte Erweiterung des Berufsbildes: mehr Optometrie, mehr Eyecare, mehr Kontaktlinse, mehr Myopie-Management, mehr Dry Eye, mehr Wissen über den vorderen Augenabschnitt.

  • 45 Jahre Topcon Deutschland 

    45 Jahre Topcon Deutschland stehen exemplarisch für den technologischen Wandel in der Augenoptik. Was einst mit klassischer Refraktions- und Messtechnik begann, hat sich über die Jahrzehnte zu vernetzten Systemen, bildgebender Diagnostik, Datenmanagement und KI-gestützten Screening-Lösungen entwickelt. Am Standort Willich zeigt sich, wie eng sich Unternehmensentwicklung und die steigenden Anforderungen im augenoptischen Markt gegenseitig beeinflusst haben.

  • IXI: Autofokus für die Augenoptik

    Gleitsicht völlig neu gedacht: Das finnische Start-up IXI arbeitet an einer elektronisch gesteuerten Brille, die Nah-, Zwischen- und Fernbereiche dynamisch zuschaltet – ohne äußerlich sichtbare Mechanik und ohne Kameras. Gemeinsam mit einer großen französischen Augenoptikergruppe soll nun der Markteintritt vorbereitet werden. FOCUS sprach mit den Beteiligten über Positionierung, Pilotphase und das „Wow“-Erlebnis für den Kunden.

  • Fassungsfertigung aus dem Geschäft von nebenan

    Bei der Zukunft der individuellen Augenoptik rückt auch die Brillenfassung selbst wieder in den Fokus: als gestaltbares Unikat, direkt im Geschäft um die Ecke gefertigt. Anbieter wie LocalFrame.Works versprechen hier nicht weniger als die Rückkehr des Brillenmachens – und eröffnen Augenoptikern damit eine neue Dimension der Individualisierung.

  • Passt!: Augenoptik nach Maß

    Nicht das „eine Produkt für alle“, sondern die Lösung, die passt, entscheidet, ob aus einem Kauf ein gutes Gefühl wird. Das gilt besonders auch für Brillengläser und Kontaktlinsen. Denn nur durch das Zusammenspiel von neuster Messtechnik, modernster Fertigungstechnologie und dem Fachwissen des Augenoptikers entstehen die neuen „Maßanzüge für die Augen“.

  • Die neue Vorsorgefront

    Auf der vergangenen Opti 2026 war es ein sehr sichtbares Thema: Zwischen Früherkennung, Vorsorgelücke und neuen Akteuren ist ein (nicht ganz neues, aber dafür umso umfangreicheres) Angebot rund um das Augen­Screening entstanden. Galt es früher als eindeutige Domäne der Augenärzte, so hat sich die Realität in den vergangenen Jahren sehr verschoben.

  • Marktübersicht: Multifokale Kontaktlinsen 2026

    Die FOCUS-Marktübersicht bringt die Produktbezeichnungen und die Eigenschaften in einem Überblick der teilnehmenden Hersteller zusammen – und das hilft bei der Auswahl der geeigneten Kontaktlinsen.

  • In Barberia: Maßarbeit in Venedig

    Unweit des Markusplatzes in Venedig liegt ein kleines Geschäft: Im Schaufenster von „In Barberia“ fertigt Antonio Battaglia maßgeschneiderte Brillen an – aus Acetat, Büffelhorn und mit viel Gespür für Form, Stil und Individualität. An die Blicke der staunenden Passanten hat er sich dabei längst gewöhnt.

  • Brennpunkt: Das ältere Auge 

    Ein Aufreger in unserer Branche ist derzeit das Augenscreening von dm. Manche Kollegen fühlen sich vor den Kopf gestoßen: Nun können die Augenoptiker endlich seit geraumer Zeit ein breites Screening anbieten – und dank Fielmann ist zudem auch in der breiten Masse angekommen, dass man dazu einen Augenoptiker aufsuchen kann und nicht zwingend zum Augenarzt muss. Und nun kommt eine Drogeriekette daher und hat nicht nur ein ähnliches Screening im Angebot, sondern auch noch einen Knaller-Preis, bei dem sich erst gar nicht die Frage danach stellt.