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Sea2see: Stiftung weitet Engagement aus

Sea2see Müllsammler am Strand in Ghana
Der gesammelte Müll wird u.a. als Recyclingmaterial für die Brillenfassungen verwendet. Bild: Sea2see

Müllsammelprogramme in zusätzlichen Regionen

Die Sea2see Foundation, die gemeinnützige Stiftung hinter der Recycling-Brillenmarke Sea2see, hat ihre Müllsammel- und Säuberungsaktivitäten in Ghana im Jahr 2022 ausgeweitet. Das Programm zur Sammlung von Meeresmüll startete im Jahr 2016 in französischen und spanischen Fischergemeinden und expandierte 2018 nach Afrika in Ghana.

Das Säuberungsprogramm in Ghana konzentrierte sich auf Meeresmüll an Stränden, Seen und Flüssen und bezog einheimische Männer und Frauen ein, die für diese Arbeit eine neue Einkommensquelle erhielten. Die Stiftung hat 20 Standorte für die Abfallsammlung mit optimierter Logistik eingerichtet und 20 Vertreter angestellt, die das Projekt im ganzen Land verwalten und durchführen. Eine Initiative über das Lokalradio informiert die Einheimischen, wo sie Abfälle und alte Fischernetze abgeben können, und sorgt dafür, dass sie ihre Säcke zum Verkauf bringen. Ein Vertreter der Stiftung kontrolliert und wiegt die Abfälle und bezahlt sie.

Gründer kündigt weitere Projekte an

Stiftungsgründer François van den Abeele kehrte im August 2022 nach Afrika zurück, um die von ihm seit 2016 entwickelten Programme weiter auszubauen. Dort verbrachte er auch mehrere Tage mit dem Team von Pacodep/Freetheslaves, einer NGO, mit der Sea2see seit 2019 zusammenarbeitet. Die Stiftung investiert in das Bildungsprogramm für Kinder, die aus der Sklaverei in der Fischereiindustrie gerettet wurden.

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Stiftungsgründer François van den Abeele mit Schulkindern in Ghana. Bild: Sea2see

Nach dem Vorbild des in Ghana erreichten Modells soll nun ein Pilotprojekt zur Sammlung von Meeresmüll in Madagaskar und in den nächsten Monaten in Kamerun, auf den Philippinen und in Sri Lanka starten. „Mit 1m3 (1000 kg/1 Tonne) Recyclingmaterial produzieren wir durchschnittlich 35.000 Fassungen – und wir haben im letzten Jahr nur etwa 5000 kg verbraucht, was angesichts des Klimanotstands ziemlich unbedeutend ist. Unsere Stiftung ermöglicht es uns, mehr als 250 m3/250.000 kg pro Jahr in Ghana zu sammeln, und so werden wir auch in anderen Teilen der Welt wie Kamerun, Sri Lanka, Simbabwe und den Philippinen tätig werden“, erklärt van den Abeele.

Quelle: Sea2see

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